News vom Regionalzentrum
BMC Bike Cup Tesserete (TI) und Strassenrennen Oberwangen 13./14. April 2013

Abendrennen Möhlin gestartet - wann wird es endlich Frühling?
Dimitri Woerner Zweiter an der Tour du Canton de Wittenheim (F)
Bericht und Rangliste:
http://www.directvelo.com/actualite/24941-hugo-hofstetter-a-epate-a-domicile.html
Zielsprint

"Best world championship ever"
Toller Saisonabschluss für Dominic von Burg an der UCI Strassen Weltmeisterschaft im holländischen Limburg. Rund 200'000 begeisterte Fans feuerten die Fahrer bei jeder Durchfahrt durch das Städtchen Valkenburg und den berüchtigten Cauberg hoch stürmisch an. Auf den letzten zwei Kilometern trugen die Rufe der dicht gedrängten Zuschauermassen die Fahrer vom Bergpreis bis ins Ziel.
Die Junioren hatten die 16.1 km langen Rundstrecke mit den beiden kräftezehrenden Anstiegen Bemelen und Cauberg insgesamt acht Mal zu absolvieren. Getragen von der einmaligen Stimmung stürmte das grosse Feld von 175 Fahrern mit fast 43 km/h über die 130 Kilometer. Die fünf gestarteten Schweizer zeigten ein tolles Rennen und fuhren stets vorne im Feld mit. Erst im allerletzten Aufstieg zum Cauberg musste Dominic eine kleine Lücke aufreissen lassen, die er bis ins Ziel nicht mehr schliessen konnte. Mit nur 17 Sekunden Rückstand auf den neuen Weltmeister Matej Mohoric aus Slowenien wurde Dominic guter 77ter. Als bester Schweizer sprintete Schweizermeister Tom Bohli auf den achten Rang.
Homepage UCI Rad Strassen Weltmeisterschaft:
http://www.limburg2012.nl/section.php?sid=items_en&items_vmd=svw&items_id=home
Video Rennen der Junioren:
http://www.l1.nl/sport/191369-sloveen-mohoric-wereldkampioen-bij-junioren#.UGNsq6Mr3U0
Impressionen Cauberg und Valkenbur:



Amateurkriterium Riehen
Lukas Gerber doppelt nach - 2. Rang beim Amateurkriterium in Riehen. Im Rennen der Frauen Elite wird Sandra Weiss Dritte und feiert einen weiteren Podestplatz.
http://www.amateurkriteriumriehen.com/





BMC Racing Cup und Bike4Trails (Sponsorenfahren)
Das Pferdestadion im Schänzli Muttenz stand am Wochenende vom 25./26. August ganz im Zeichen des Bikesports. Die grösste Radsportveranstaltung in der Region Basel beinhaltete einmal mehr alles, was den Bike-Sport so faszinierend macht. Einzigartig ist die Nähe der Zuschauer und Fans, welche die Fahrerinnen und Fahrer über einen grossen Teil der Strecke verfolgen können (natürlich nur mit den Augen..).
Für den RRC Nordwest standen am Samstag zuerst Laurin Bachmann (Mega, U15), Jeremias Bürgin und David Wistorf (Hard, U17) im Einsatz. Sie setzten sich auf dem schnellen Parcours gut in Szene und erreichten im Finallauf der BMC Rennserie die Ränge 31 (Laurin), 56 (David) und 6 (Jeremias).
Um 18.00 Uhr wagten sich auch die Strassencracks auf die Stadionrunde, wo sie im Rahmen des Bike4Trails möglichst viele Runden zu absolvieren hofften. Die Biker Jeremias, David und Laurin gaben vom Start weg den Takt an, dahinter schlugen sich die weniger geübten "Strösseler" ganz ordentlich. Joel Gerber, Micha Eglin, Thomas von Burg und Michael Hadorn vermochten sich der Überrundung zu entziehen, was Fabian Herold, Andrea Rudin und Joel Eglin nicht gelang. Dass alle ihren Spass hatten, sieht man auf den Bilder:
http://www.facebook.com/pages/Bikefestival-Basel/231414730300386?sk=photos_stream
Schweizer Bergmeisterschaft Le Locle
Für die Junioren, Amateure und Elite stand am Samstag, 25. August 2012 die Schweizer Bergmeisterschaft auf dem Rennprogramm. Die Meisterschaft wurde in zwei Läufen, einem Massenstart und einem anschliessenden Verfolgungsrennen ausgetragen. Die RRC Nordwest Fahrer bieten eine solide Vorstellung ohne Exploit.
http://www.velo-club-edelweiss.ch/
GP Wiedlisbach
Lukas Gerber stellt mit dem 11. Rang die Elitequalifikation sicher - Herzliche Gratulation! Bester RRC-Fahrer in Wiedlisbach ist Tizian Rausch auf Rang 9. Dimitri Woerner wird 19. und Jean-Luc Imhof 35.
http://www.vcwiedlisbach.ch/gp-wiedlisbach-26-08-2012/ranglisten/amateur-master/
Michael Hadorn, Sponsorenfahren Bike4Trails
Marcel Weber enttrohnt Hubert Schwab
Der grosse Dominator der letzten Jahre und siebenfache Gewinner des Bergrennens von Eptingen auf den Oberbölchen, Hubert Schwab, wurde erstmals bezwungen. Der Elitefahrer Marcel Weber aus dem deutschen Bundesliga Team Rothaus setzte sich in einem packenden Finale mit dem knappen Vorsprung von 3 Sekunden durch.
Insgesamt nahmen 110 Sportlerinnen und Sportler die Strecke von 500 m (Kids Sprint) bis 4.4 km hoch zum Restaurant Oberbölchen unter die Räder bzw. die Füsse.
Leider musste ein Teilnehmer kurz nach dem Zieleinlauf auf Grund eines akuten medizinischen Problems nach der Erstversorgung durch Teilnehmer, die Sanität und die Feuerwehr mit einem Rega-Helikopter ins Spital gefolgen werden. Wir danken den Helfern für ihren grossartigen Einsatz und wünschen dem Betroffenen und seiner Familie alles Gute.
Rangliste:
Sieger Marcel Weber, Team Rothaus

Gerbers Mut zum frühen Vorstoss wurde belohnt
Um 14:15 nahmen wir die 13 Runden à 7.9 Kilometer unter die Räder. Bereits in der ersten Runde gab es eine Attacke. Bei dieser Attacke war auch Valentin Baillifard dabei und diesen wollte ich auf so einer Strecke nicht einfach ziehen lassen. Ende 2. Runde attackierte ich aus dem Feld und fuhr zusammen mit einem weiteren Fahrer zum Spitzenduo auf.
Nun lautete die Devise einfach fahren. Die 4er Gruppe bestand aus Manuel Stocker, Valentin Baillifard, Roberto Putini und mir. Wir waren alle sehr motiviert und hatten rasch 1min15 Vorsprung. Mir machte es aber Sorge, dass wir noch fast 8 Runden zu fahren hatten und ich ziemlich Anschlag lief.
Zu alldem hatte ich auch noch leichte Bauchkrämpfe. Diese beruighten sich aber nach einem Biss Riegel und auch unser Vorsprung wuchs auf über 2 Minuten. Langsam war ich mir ziemlich sicher, dass wir durchkommen werden. So erhöhte ich 3.5 Runden vor Schluss am Berg die Pace. Die Gruppe konnte ich so halbieren und ich nahm zusammen mit Baillifard die letzen 3 Runden in Angriff.
Eine halbe Runde vor Schluss attackierte Baillifard und ich musste ihn ziehen lassen. Ich war schon ziemlich durch und konnte ihm nichts mehr entgegensetzen. Der 2.Rang war aber nie in Gefahr und so genoss ich die Zieleinfahrt vor heimischen Publikum trotz der Niederlage.
Denn für mich war dieser 2.Rang wie ein Sieg. Dieses Rennen gehört zu den schönsten Momenten in meiner bisherigen Karriere. Auch wenn es für den Sieg nicht gereicht hat, ist es doch ein guter Trost für all das Pech dass ich im Frühjahr hatte. Zudem fehlen mir jetzt noch 2 mickrige Punkte für die Quali. Ich habe heute gezeigt, dass ich Elite Niveau habe und in den letzten noch 4 anstehenden Rennen sollte die Quali kein Problem mehr sein.
Vielen Dank an die Zuschauer, welche meinetwegen gekommen sind, dass hat mich sehr gefreut. Auch an Andy und Graziella Wild, die zusammen mit den zahlreichen Helfern ein grossartiges Spektakel liefern.
Und meinen Betreuern Lukas und Loris, welche mich verpflegt haben, dass ging reibungslos..

Emilie Aubry an der Tour de France der Frauen (Route de France)

Sandra Weiss EM Zwölfte in Goes

EM Goes: http://www.swiss-cycling.ch/de/strasse/news/2019.html
Route de France: http://www.org-rc.fr/
Rasantes Feuerwerk am GP Sälipark Olten
Siegerehrung Kategorie Junioren
18. Internationale Niedersachsen-Rundfahrt der Junioren
Die aus vier Rennen bestehende Juniorenrundfahrt entstand 1994 als Ableger der Niedersachsen-Rundfahrt der Profis. Seitdem findet sie am letzten Juli-Wochenende als vierteilige Prüfung statt, seit 2001 in Wallenhorst. Dort wird sie im Rahmen der World-Circuit-Serie der Junioren als Etappenrennen der Kategorie 2.1 ausgetragen. Auf einer Gesamtdistanz von 283,6 Kilometern waren drei Strassenrennen auf einem Rundkurs und ein Einzelzeitfahren zu absolvieren.
http://www.internationale-niedersachsen-rundfahrt.de/index.html
http://www.mikro-funk-timing.de/ergebnisse/int-niedersachsen-rundfahrt-junioren-2012/
Bilder (Quelle: www.os-nachbarn.de)
Podest Etappe 2b: Phil Bauhaus, Pascal Ackermann, Dominic von Burg



Dimitri Woerner verteidigt das Leadertrikot der Trophée des Barrages
Der zweite Lauf der Trophée des Barrages fand im Rahmen des traditionellen Bergrennen von Martigny nach Mauvoisin statt. Bereits kurz nach der Neutralisation verriss es das Feld, bestehend aus Junioren, Amateuren und Elitefahrern, in zwei Teile. Der Elitefahrer Patric Kottmann griff schon auf den ersten leicht ansteigenden zehn Kilometern dreimal an, kam jedoch nie entscheidend weg.
Oben im Ziel - auf über 1800müM - klassierte sich unser Elitefahrer auf dem 9. Rang. Bei den Amateuren belegten Dimitri Woerner den 7., Aron Layne den 10. und Fabio Kiser den 11. Rang. Dimitri Woerner verteidigte somit das Leadertrikot der Trophée des Barrages und hat vor dem letzten Lauf einen Vorsprung von 1min 27sec auf Lars Schnyder.
http://www.cyclophilesedunois.ch/

Dimitri Woerner im Leadertrikot der Trophée des Barrages
Der Amateur vom RRZ goldwurst.ch Nordwest hat am Sonntag den ersten Lauf des Trophée des Barrages souverän gewonnen und durfte somit das Leadertrikot überstreifen. Beim nationalen Bergrennen von Sierre zum Stausee von Moiry überwand er die 1'800 Höhenmeter 14 Sekunden schneller als Tobias Sivert (Lausanne). Dritter wurde mit einem Rückstand von bereits 2'42" Lars Schnyder (Orbe). Fabio Kiser und Aron Layne rundeten die hervorragenden Leistungen des Regionalzentrums ab und platzierten sich auf den Plätzen 5 und 7.
Bei der Elite konnte der Laufener Patric Kottmann, Team RRZ goldwurst.ch Nordwest, sehr lange mit den Besten mithalten. Schon früh fand er in einer Spitzengruppe mit zehn weiteren Mitstreitern Unterschlupf. Erst als der spätere Sieger Alex Moos seinen Angriff lancierte, musste Kottmann reissen lassen. Er kämpfte sich jedoch noch auf den guten 8. Platz und holte somit erneut Punkte für das Jahresklassement.
Am nächsten Sonntag, 22.07.12, findet der zweite Lauf von Martigny nach Mauvoisin statt.
http://vc-eclair.ch/wp-content/uploads/Sierre-Moiry-2012-R%C3%A9sultats.pdf

Dominic von Burg setzt Siegesserie fort
Nach den beiden Siegen am vergangenen Wochenende startete Dominic von Burg als Favorit zu den nationalen Radkriterien in Lyss und Meilen. Dass ihm diese Rolle zusagt, bewies der Madiswiler mit einem erneuten Doppelschlag.
Auf dem idealen Rundkurs in der Industriezone Süd waren am Samstag in Lyss 60 Runden zurückzulegen. Nach sechs Runden setzte sich Dominic von Burg mit dem Gewinn des ersten Wertungssprints sogleich an die Spitze des Klassements. Obschon er nach dem Rennen meinte, dass die Beine nach dem Ruhetag am Freitag heute nicht „die besten“ waren, gab er die Spitze nicht mehr ab. Er sammelte in allen Wertungssprints fleissig Punkte und gewann auch die doppelt zählende Schlusswertung auf der breiten und langen Zielgeraden überlegen.
Beflügelt durch den Erfolg in Lyss ging Dominic von Burg am Sonntag in Meilen an den Start. Weil auf der Rundstrecke eine Bordsteinkante übersprungen werden muss, enge Kurvenradien dominieren und die Zielgerade nur sehr kurz ist, sind gute Techniker im Vorteil. Der geübte Mountainbiker und Vorjahressieger in der Kategorie U17 freute sich auch deswegen auf dieses Rennen. Mit Patrick Jäger aus Österreich, Marcus Smith und Jackson Long beide USA war das Feld der Kategorie U19 international besetzt. Nach 15 Runden und drei Wertungssprints führte Dominic von Burg nach Punkten vor Patrick Jäger und Marcus Smith. Nun waren die Beine gut und Dominic von Burg konterte einen Angriff von Lukas Ruthishauser. Gemeinsam konnten sie sich von den Verfolgern absetzten und nach einer eindrücklichen Jagd den Rundengewinn realisieren. Nach 55 Runden gewann Dominic von Burg auch in Meilen die doppelt zählende Schlusswertung und damit sein viertes Rennen in Serie.
Resultate Kategorie Junioren U19
Nationales Kriterium Lyss
1. Rang Dominic von Burg, RRZ goldwurst.ch Nordwest
2. Rang Matthias Gut, VC Rain
3. Rang Timo Güller, RV Sulz
Nationales Kriterium Meilen
1. Rang Dominic von Burg, RRZ goldwurst.ch Nordwest
2. Rang Lukas Ruthishauser, RMV Elgg
3. Rang Marcus Smith, Specialized Racing Team USA
http://events.swiss-cycling.ch/sc/de/Results.html?show=all&s=&d=road&y=2012&p=results



Diana Rast und Joel Gerber am Gigathlon
Diana und Joel haben als Couple den Gigathlon bestritten und sich dabei hervorragend geschlagen.
Am Samstag führten hochsommerliche Temperaturen dazu, dass die für sich schon anspruchsvollen Strecken noch kräftezehrender wurden und am Sonntag sorgten sintflutartige Regenfälle und Hagel für teilweise extreme Streckenverhältnisse. Die beiden RRC’ler meisterten aber alle Tücken mit Bravour. Unfallfrei und glücklich erreichte Joel, als jüngster Teilnehmer in einem Coupel-Team, am Sonntag um 19.57 Uhr das Ziel in Olten. Mit einem Rückstand von 3:58:37 belegten sie den tollen 56. Rang von 291 Teams.
http://www.gigathlon.ch/desktopdefault.aspx/tabid-4282
Diana Rast, Joel Gerber und Yvonne Gerber (Supporter)
Dominic von Burg siegt in Weiach mit dem Punktemaximum
Der Junior des RRZ goldwurst.ch Nordwest gewinnt beim 10. Nationalen Kriterium in Weiach alle Wertungssprints und siegt hoch überlegen.
Zum Jubiläum hätten sich die Mitglieder des Velo Club Steinmaur schöneres Wetter gewünscht. Nach den heissen Temperaturen am Samstag war es am Renntag deutlich kühler und mehrere Gewitterfronten brachten teils heftigen Regen. Glücklich die Junioren, welche um die Mittagszeit auf trockener Strasse fahren konnten. Dominic von Burg, vor einer Woche zweiter an der Schweizer Strassenmeisterschaften, drückte dem Rennen von Beginn an den Stempel auf. Er gewann den ersten Wertungssprint nach fünf Runden sicher und kontrollierte die Gegner nach belieben. Die Angriffe seiner härtesten Rivalen, zwei Fahrer aus den USA, konterte er sofort und behielt in allen Sprints die Oberhand. Nach 45 Runden gewann Dominic von Burg auch den Schlusssprint vor Marcus Smith (USA), welcher vor Matthias Gut (VC Rain-Thosiba) den zweiten Platz belegte.
Mit der Zieleinfahrt der Junioren traf die nächste Gewitterfront ein und das anschliessende Rennen der Elite und Amateure wurde zu einer Regenfahrt. Der Bahnfahrer Tristan Marguet gewann in einem schnellen Rennen vor Fabian Lienhard. Benjamin Schnyder, RRZ goldwurst.ch Nordwest, klassierte sich im guten 13. Rang.
Dominic von Burg, Niels Knipp und Tizian Rausch im Stockental auf dem Podest
Bei hochsommerlichen Temperaturen von 30 Grad führte der Radrennclub Thun am Samstag das nationale Einzelzeitfahren auf einer neuen Strecke durch das Stockental durch. Die 15,1 Kilometer lange Strecke mit Start und Ziel in Amsoldingen, welche den Rennfahrerinnen und Rennfahrern einige Rhythmuswechsel aufzwingt, gefiel den RRZ goldwurst.ch Nordwest Fahrern sehr. Niels Knipp stellte mit seiner Fahrt eine neue Bestzeit auf, die Dominic von Burg, der vier Minuten später gestartet war, noch um 5 Sekunden unterbot. An den hervorragenden Zeiten der beiden Junioren bissen sich die Amateure die Zähne aus. Nur gerade drei Amateure konnten am Ende die Zeit von Dominic von Burg unterbieten. Master Schweizermeister Andreas Schweizer setzte sich bei den Amateuren vor Tizian Rausch, RRC Nordwest, und Micah Gross durch.
















Gracia Rundfahrt (25.4. bis 29.4.12)
Das bigla cycling team startete mit den Fahrerinnen Nicole Hanselmann, Martina und Sandra Weiss, Katarina Hranaiova (CZE), Jennifer Sägesser und Pavlina Sulcova (CZE) an der UCI 1.2 Rundfahrt „Gracia-Orlova“ in Tschechien.
Unter der sportlichen Leitung von Ernst Meier und der Mithilfe der Betreuer Franz Lechleitner, sowie Olda Dienstbier und Petr Pučelík konnten die Athletinnen auf eine toll funktionierende Infrastruktur zählen. Die diesjährige Gracia Rundfahrt war gut besetzt. Grund dafür ist vor allem die bald stattfindende Olympiade in London, für welche sich viele noch qualifizieren wollen.
Eröffnet wurde die Rundfahrt mit einem Prolog über 2.2km. Am Start standen 124 Fahrerinnen aus zahlreichen Nationen. Mit einem Schnitt von 47.28 km/h konnte Ellen van Dijk vom Team Specialized-Lululemon den Prolog für sich entscheiden. Vom bigla cycling team fuhr Pavlina Sulcova auf den sensationellen 11. Rang, mit 11 sek Rückstand! Ferner: 46. Rang Nicole Hanselmann, 60. Rang Sandra Weiss, 72. Rang Katarina Hranaiova, 91. Rang Martina Weiss, 99. Rang Jennifer Sägesser.
Die 1. Etappe führte über 105 km und war mit mehreren Rampen doch ziemlich anspruchsvoll. Schlussendlich fuhr ein Feld von 80 Fahrerinnen in die 1.5 km lange Schlussrampe, die richtig steil war und auch noch Kopfsteinpflasterabschnitte beinhaltete! Das Feld explodierte wortwörtlich. Der Tagessieg ging an Evelyn Stevens, vom Team Specialized-Lululemon. 48 sek dahinter fuhr Sandra Weiss einen guten 51. Rang heraus. Ebenfalls in diesem Feld folgten Katarina Hranaiova und Pavlina Sulcova auf den Rängen 72 und 74. Ferner: 99. Rang Nicole Hanselmann, 102. Rang Martina Weiss, 107. Rang Jennifer Sägesser.
Die 2. Etappe beinhaltete ein Einzelzeitfahren über 28 km. Die Organisatoren liessen dafür einen 7 km langen Abschnitt der Autobahn sperren! Wir Fahrerinnen hatten diese total flachen Strecken 4x zu absolvieren. Angespornt durch Ernst oder Olda via Begleitauto gaben wir alle unser bestes! Die beiden Specialiced-Lululemon Fahrerinnen Van Dijk und Stevens waren dabei eine Klasse für sich. Sie konnten mit den Rängen 1 und 2 nur schon die 3. Platzierte Russin, Tatjana Antoshina um über 1 Minute hinter sich lassen! Tolle Zeiten fuhren auch Pavlina Sulcova (Rang 32), Katarina Hranaiova (Rang 39) und Nicole Hanselmann (Rang 46). Ferner: Rang 80 Sandra Weiss, Rang 105 Martina Weiss. Jennifer Sägesser zeigte ebenfalls eine tolle Leistung! Sie war als eine von wenigen Fahrerinnen ohne Zeitfahrmaschine unterwegs, was auf dieser total flachen Strecke ein grosser Nachteil war. Knapp konnte sie die Zeitlimite nicht erreichen und durfte deshalb auf den folgenden Etappen nicht mehr starten.
Auf der 3. Etappe ging es richtig in die Berge! Insgesamt 4 happige Bergpreise und total 2500 Höhenmeter warteten auf die verbliebenen 106 Fahrerinnen. Drei davon waren sogar 1. Klasse Berge, mit Anstiegen von bis zu 10 km! Und auch heute folgte kurz vor dem Ziel noch eine 500m lange Schlussrampe. Schon am ersten Berg konnten sich 30 Fahrerinnen absetzen. Den Tagessieg entschied schlussendlich Trixi Worrack (Specialiced-Lululemon) aus einer 3er-Spitzengruppe für sich. Im 35 Fahrerinnen starken Hauptfeld fuhr Sandra Weiss den 42. Rang heraus. Pavlina Sulcova folgte auf Rang 55, Katarina Hranaiova auf Platz 63 und ebenfalls im gleichen Feld Nicole Hanselmann auf Rang 66. Ebenfalls gut überstanden hat Martina die Etappe auf Rang 90.
Die 4. und letzte Etappe führte 7 Mal über einen Rundkurs von 17 km. Immer wieder schmale Strässchen, rissige und unebenen Strassen, eine kurze und steile Rampe forderten viel von den Fahrerinnen ab. Volle Konzentration, gute Technik und Positionen vorne im Feld waren gefragt. Aber auch der Wind war an diesem Tag besonders stark. Bei der ersten Sprintwertung in Runde 2 konnten sich gut 10 Fahrerinnen absetzten. Mit dabei auch unsere Pavlina! Da sich aber 4 AA-Drink Fahrerinnen in dieser Gruppe befanden, wurde die Gruppe nicht fahren gelassen. Eine Runde später wurde diese gestellt und wie erwartet folgten die Konterattacken. Sandra Weiss fuhr bei den Ausreissversuchen mit. Beim entscheidenden Antritt im Gegenwind fehlte dann allerdings die letzte Kraft. So konnte sich eine 5er Spitzengruppe, vertreten mit den grossen Teams, absetzten. Diese konnte dann auch den Sieg, wenige Sekunden vor dem heranbrausenden Feld unter sich ausmachen. Im Sprintfinale des Feldes waren ganz vorne noch Pavlina und Sandra dabei. Durch einen Sturz 500m vor dem Ziel unmittelbar vor Sandra war dann auch die tolle 6. Position verloren. So reichte es noch für die Ränge 28 durch Pavlina und Platz 32 für Sandra. Im zweiten Teil des Feldes folgte Katarina Hranaiova auf dem guten 52. Rang. Ferner: Rang 77 Nicole Hanselmann, Rang 79. Martina Weiss.
Der Gesamtsieg der Rundfahrt ging an Evelyn Stevens (Specialiced-Lululemon) vor Trixi Worrack (Specialized-Lululemon) und Sharon Laws (AA Drink). Die Bigla Fahrerinnen belegten folgende Schlussränge: Rang 42. Pavlina Sulcova, Rang 51 Katarina Hranaiova, Rang 53 Sandra Weiss, Rang 74 Nicole Hanselmann, Rang 81 Martina Weiss.





Erster Podestplatz für Sandra Weiss
Bereits seit anfangs März sind die beiden Sulzerinnen Martina und Sandra Weiss mit dem Bigla cycling team an Radrennen in angrenzenden Ausland anzutreffen.
Über die freien Ostertage fand am letzten Samstag in Singen (GER), in der Nähe von Schaffhausen, das Rundstreckenrennen „unterm Hohentwiel“ statt.
Auf der leicht coupierten Runde (12x 5.2 km) konnte sich trotz verschiedener Fluchtversuche keine Fahrerin entscheidend absetzen. Im Schlussanstieg zum Ziel erreichte Sandra Weiss den starken 3. Schlussrang in der Kategorie der Frauen Elite. Teamkollegin und Zwillingsschwester Martina Weiss fuhr zeitgleich auf den guten 8. Rang.
2 Tage später, am Ostermontag, standen die beiden Sulzer Rennfahrerinnen bereits wieder beim traditionsreichen Frühjahrsklassiker in Schönaich (GER) am Start. Nicht nur die anspruchsvolle und ruppige Schlussrampe forderte viel von den Fahrerinnen ab, auch das Wetter war mit knapp 4°C und Regenschauern fast schon winterlich. Nach Rennhälfte konnte sich über die Zielrampe eine 6er Spitzengruppe absetzen. Nebst den deutschen Favoritinnen mit dabei auch Sandra Weiss! Bis ins Ziel konnte die Spitzengruppe den Vorsprung auf 2 Minuten ausbauen und dann den Tagessieg ungefährdet unter sich ausmachen. Die klare Favoritin und Profifahrerin bei GreenEdge, Claudia Häusler gewann dann auch souverän. Bei den verbliebenen Podiumsplätzen fiel die Entscheidung etwas knapper aus. Für Sandra Weiss reichte es leider knapp nicht aufs Podest, der 4. Rang bestätigt aber den starken Formstand der jungen U23 Fahrerin.
Im Feld der noch gut 30 verbliebenen Elitefahrerinnen klassierte sich Martina in den Top 20 auf dem 18. Rang.
Auszug aus den Ranglisten
Rundstreckenrennen Singen (GER):
- Martina Zwick, Koga Ladies team
- Esther Fennel, Koga Ladies team
- Sandra Weiss, bigla cycling team
- Elke Gebhardt, BePink
- Sabine Spitz, Haibike pro Team
8. Martina Weiss, bigla cycling team
Rund um Schönaich (GER):
- Claudia Häusler, Team Green Edge
- Elisabeth Braundau, Notebooksbilliger.de Team
- Gockert Sandra, Stevens Crossteam
- Sandra Weiss, bigla cycling team
- Fennel Esther, Koga Ladies team
- Amend Hanna, KJV Rügen
Ferner: 18. Martina Weiss, bigla cycling team


Junioren-Nationalmannschaft ohne Wettkampfglück bei Paris - Roubaix
Bereits am Karfreitag wurden die sechs selektionierten Junioren nach Egerkingen aufgeboten, von wo aus sie mit drei Betreuern/Mechanikern und zwei Fahrzeugen in Richtung Nordfrankreich los fuhren. Die Fahrt bis zum Mannschaftshotel in der Nähe des Startortes dauerte sieben Stunden. Ausgeschlafen und erholt schlossen die Fahrer anderntags erste Bekanntschaften mit den gefürchteten Pavés.
Am Sonntag standen sie konzentriert und entschlossen am Start zum ersten Rennen des Nationencups 2012 auf europäischem Boden. In der ersten Rennstunde - noch ohne die Kopfsteinpflaster - fuhren die Schweizer sehr aufmerksam, hielten sich stets in den vorderen Positionen auf und kontrollierten das Rennen. Die zweite Rennstunde warf zwei Fahrer aus der Entscheidung: Maxime Froideveaux stürzte und Matthias Reutimann erlitt, hinter dem eigenen Begleitfahrzeug zurück liegend, einen Reifendefekt und erhielt leider kein Ersatzrad. Dominic von Burg kam zwar ohne Sturz und Defekt durch, verlor in einem Pavéabschnitt aber beide Bidons, fuhr daraufhin lange Zeit ohne Flüssigkeit und konnte später das Tempo des klein gewordenen Feldes nicht mehr mitgehen. Er und Gianluca Ocanha wurden von den strengen Kommissären wenige Kilometer vor dem Ziel in Roubaix aus dem Rennen genommen. Das gleiche Schicksal wiederfuhr mehr als der Hälfte der gestarteten Fahrer.
Mit Lukas Spengler (31.) und Tom Bohli (34.) erreichten zwei Schweizer das Ziel auf der Radrennbahn Roubaix. Für den starken Auftritt und die beherzte Fahrweise hätten die Junioren gewiss ein besseres Resultat verdient gehabt.
Website Veranstalter: http://www.veloclubroubaix.fr/33/Paris-Roubaix-Juniors.html

Impressionen auf Youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=ed5tIY-t4T0
Dominic von Burg vor dem Radklassiker Paris - Roubaix
Swiss Cycling schickt folgende sechs Fahrer in die "Hölle des Nordens":
Bohli Tom, 1994, Rieden, VC Eschenbach, Tower Sports-VC Eschenbach
Froidevaux Maxime, 1994, Lully, VC Kerzers
Ocanha Gianluca, 1994, Bellinzona, VC Bellinzona
Reutimann Matthias, 1994, Bertschikon, RMV Elgg
Spengler Lukas, 1994, Thayngen, RRS Diessenhofen
Von Burg Dominic, 1995, Madiswil, RRC Nordwest Reigoldswil
Website Veranstalter: http://www.veloclubroubaix.fr/33/Paris-Roubaix-Juniors.html
Langenthaler Tagblatt, Samstag 7. April 2012:

Tizian Rausch, Amateur U23, holt seine ersten Elitepunkte
03.04.2012 (tvb) 46ème Prix des vins Henri Valloton
In einem spannenden Rennen teilt Tizian Rausch seine Kräfte hervorragend ein und klassiert sich am Ende verdient auf dem 6. Rang. Die anspruchsvolle Rundstrecke mit zwei Bergpreiswertungen und starkem Wind fordert den Amateuren auf den 4 Runden zu 31 km alles ab. Die Elitefahrer und die Junioren verpassen die richtige Fluchtgruppe und müssen sich nach 155 bzw. 93 Kilometern mit hinteren Rängen geschlagen geben. David Trachsel erhält für den 15. Rang bei den Junioren noch einige Punkte für das Jahresklassement.
Resultate, Rennbericht: http://events.swiss-cycling.ch/sc/de/Results/Events/46eme-Prix-des-vins-Henri-Valloton2011117.html
03.04.2012 (tvb) BMC Racing Cup Buchs (SG)
Einen überaus gelungenen Einstand in der Kategorie Hard (U17) feiert Jeremias Bürgin im BMC Racing Cup Buchs. Er wird mit nur 2 Minuten Rückstand auf den Sieger glänzender 7. und ist damit zweitbester Fahrer der Jungen (Jg. 97).
Resultate, Rennbericht: http://www.racerbikescup.ch/
Selektive Rennen in Mendrisio (TI) und ein folgenschwerer Sturz von Lukas Gerber in Wittenheim
19.03.2012 (tvb)
GP Mendrisiotto
Start Junioren

Wittenheim
Unser neu beschrifteter RRC Bus


Starke Bise in Hindelbank und ein ereignisreiches Rennen mit vielen Stürzen im Elsass
12.03.2012 (tvb)
1. Frühlingsrennen Hindelbank
1 Elitefahrer und 4 Amateure des RRZ goldwurst.ch Nordwest standen am Samstag bei sonnigen Bedingungen am Start des 1. Frühlingsrennens in Hindelbank. Auf der bewährten Rundstrecke zu 16 km waren 5 Runden zu absolvieren, wobei die Fahrt Richtung Burgdorf bei der starken Bise jeweils zu taktischen Spielereien Anlass bot. Den jungen Amateuren Fabio Kiser, Jean-Luc Imhof, Aron Layne und Fabio Zancanaro boten sich somit ideale Bedingungen, um das Verhalten im Fahrerfeld zu üben. Fabio Zancanaro musste das Feld mit Reifendefekt leider ziehen lassen, konnte nach einem Radwechsel mit dem von seiner Soloflucht entkräfteten Aron aber im Feld der Junioren und Hobby A Unterschlupf finden und das Rennen mit Thomas von Burg (Hobby A) beenden. Standesgemäss klassierte sich der Eliteamateur Fabian Herold im Sprint des Feldes als bester RRZ Fahrer im 9. Rang.
Resultate und Bilder: http://www.rversigen.ch/index.php?DE&sid=300&art=c
GP des Artisans de Wintershouse
5 Eliteamateure, 3 Amateure und 4 Junioren des RRZ goldwurst.ch Nordwest traten am Sonntag in Wintershouse gegen 168 Konkurrenten aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz zum GP Artisans an. Das grosse Fahrerfeld jagte von der ersten Runde weg mit hohem Tempo über die ca. 12 km lange, mehrheitlich flache Runde. Auf den schmalen Strassen kam es in der hektischen Anfangsphase zu zahlreichen Stürzen, in welche leider auch unsere Fahrer verwickelt waren. Für Dominic von Burg war das Rennen nach nur 3 Kilometern bereits zu Ende. Zwar überstand er den unvermeidbaren Sturz mit Schürfungen am Knie, sein defektes Rad liess eine Weiterfahrt aber nicht zu und die Ersatvelos waren für den 188 cm grossen Fahrer zu klein. Die anderen drei Junioren, Niels Knipp, Adrian Wagner und David Trachsel verblieben im Rennen und hielten vorerst gut mit. Während Niels einige Runden später mit defektem Rad ausschied, mussten seine Kollegen dem Tempoforcing der Eliteamateure Tribut zollen und das Rennen vorzeitig aufgeben. Von den Amateuren hielten Tizian Rausch und Lukas Gerber mit dem Feld mit und beendeten das Rennen auf den Plätzen 26 und 36. Dimitri Woerner kämpfte sich nach einem Radwechsel zwar wieder ans Feld heran, büsste aber später für den Kraftakt und gab das Rennen auf. Den Wettkampf ebenfalls nicht beenden konnte Roger Nachbur. Er stürzte schwer und musste zur Abklärung mit der Ambulanz ins Spital Haguenau eingeliefert werden. Noch in der Nacht auf Montag konnte Roger das Spital wieder verlassen und nach Hause zurück kehren, wo er sich hoffentlich rasch von den Verletzungen erholen wird. Die Elitefahrer Benjamin Schnyder, Fabian Herold und Lionel Bücheli kamen mit dem Feld ins Ziel, Patric Kottmann war leicht abgehängt worden und konnte die letzte Runde nicht mehr in Angriff nehmen.
Resultate: http://www.directvelo.com/actualite/17617-grand-prix-des-artisans-de-wintershouse-classement.html
Bilder von Elisa Haumesser : http://s1101.photobucket.com/albums/g437/LizzieAssos/Wintershouse%202012/
Lukas Gerber

Fabian Herold vor Niels Knipp

Das Regionale Radsportzentrum Nordwest wünscht Ihnen frohe Festtage, alles Gute und viel Glück im 2012.


Donnerstag Club ehrt Dominic von Burg mit dem Oberaargauer Sportpreis 2011 in der Kategorie Junioren
Graziella Wild, Andreas Wild und Christoph Jenzer erhalten den Anerkennungspreis des Kantons Basel-Landschaft.
25.10.11 (cw) Gemäss heutiger Information des Kantons Basel-Landschaft werden die drei für ihr jahrelanges Engagement im Radsport mit dem Anerkennungspreis ausgezeichnet. Der RRC und das RRZ gratulieren ihnen herzlich zu dieser Auszeichnung und freuen sich auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit.
Auszug aus der Meldung des Kantons Basel-Landschaft:
Anerkennungspreis für jahrelanges Engagement im Radsport
Der mit je 3'500 Franken dotierte Anerkennungspreis geht an das Ehepaar Graziella und Andreas Wild (Basel) und an Christoph Jenzer (Arlesheim).
Das Ehepaar Wild erbringt für den Radsport in der Region Basel ein herausragendes und vorbildliches Engagement. Andreas Wild war beziehungsweise ist Präsident des Velo Clubs Binningen (1979-1981), des Velo Clubs Landesgrenze Basel (seit 1991) und des Velo Clubs Diegtertal Zunzgen (seit 2009). Er führt auch den Radsportverband Swiss Cycling beider Basel seit mittlerweile 14 Jahren sehr erfolgreich als dessen Präsident. Zudem engagiert er sich seit vielen Jahren als Veranstaltungsleiter von diversen Radsportveranstaltungen, wie zum Beispiel des internationalen Grand Prix Oberbaselbiet in Zunzgen. Sein Engagement gilt auch der Förderung der jungen Radsporttalente. Sein erfolgreiches Wirken ist nur möglich, weil er tatkräftig von seiner Frau Graziella unterstützt wird, insbesondere im administrativen und organisatorischen Bereich. Sie ist eine tüchtige und geschätzte Allrounderin für alles, was hinter den Kulissen abläuft. Im Europäischen Jahr der Freiwilligenarbeit 2011 soll das Ehepaar Wild, stellvertretend für viele in der Freiwilligenarbeit Tätigen, ausgezeichnet werden. Die Freiwilligenarbeit im Sport ist unbezahlbar und unverzichtbar. Sie ist das Fundament für die Sportförderung und für die Arbeit der Sportvereine und Sportverbände.
Der ehemalige Mountainbike-Elitesportler Christoph Jenzer aus Arlesheim engagiert sich auf verschiedenen Ebenen ebenfalls für die Förderung des Radsports. Einerseits organisiert er seit 1996 ein Bikerennen. Dieses begann als Strom-Cup mit 366 Teilnehmenden und etablierte sich zu einer der weltweit bedeutendsten Bike-Veranstaltungen. In diesem Jahr beteiligten sich mehr als 1'000 Bikerinnen und Biker am internationalen Bike-Festival im Schänzli, darunter auch die weltbesten Rennfahrer. Der Racer-Bikes-Cup im Schänzli zählt zu den weltweit am besten organisierten Bike-Veranstaltungen. Seit Beginn zeichnet Christoph Jenzer verantwortlich für dieses Rennen. Im Jahr 2006 gelang es ihm, als lokaler OK-Präsident die Tour de Suisse nach Arlesheim zu holen. Daneben engagiert er sich seit vielen Jahren für den Bike-Nachwuchs in der Region Basel. Ohne die Unterstützung des 44-jährigen Metzgermeisters hätte es der Radsport in der Region um einiges schwerer punkto Nachwuchsförderung und der Organisation von Radsportveranstaltungen. Seit einigen Jahren engagiert sich Christoph Jenzer mit seiner vermittelnden Art für gute Lösungen für Biketrails im Unterbaselbiet. Es gelingt ihm, bei den Verhandlungen mit den beteiligten Stellen die Wünsche des Bikesports verständlich zu machen.
Offizielle Mitteilung des Kantons Basel-Landschaft
Tizian Rausch gewinnt Bronze an der SM am Berg

Bericht von Tizian Rausch
Die diesjährige Berg SM fand in Saint Cergue, in der Nähe von Nyon statt. Die Strecke war 11 km lang und es galt 500 Höhenmeter zu bewältigen. Am Morgen fand ein Einzelzeitfahren statt und am Nachmittag ein Verfolgungsrennen mit den Zeitabständen vom Morgen. Die Wetterbedingungen waren auch sehr gut und so startete ich sehr motiviert in das Zeitfahren. Es lief mir dann auch ziemlich gut. Am Schluss war ich vierter und die Zeitabstände bis zum zweiten Platz waren sehr gering.
Am Nachmittag fand dann das Verfolgungsrennen statt. Ich holte schon sehr früh den vor mir gestarteten Fahrer ein. So fuhren wir zu zweit und versuchten das Loch zum zweiten zu schliessen, dies gelang uns jedoch nicht und von hinten holten uns noch zwei weitere Fahrer ein. So kamen jetzt vier Fahrer für die Bronzemedaille in Frage. Ich konnte dann am Schluss den Sprint souverän gewinnen und mir somit Bronze sichern!
Bericht von Dominic von Burg im Langenthaler Tagblatt, der Solothurner Zeitung und in der Basellandschaftlichen Zeitung

Von Burg geht definitiv an die Nachwuchsolympiade

Dominic von Burg für Trabzon qualifiziert
05.07.11 (tr) Nun ist es offiziell. Aufgrund seiner guten Leistungen in der Selektionsphase, in welcher er bei allen 3 Selektionsrennen aufs Podest fuhr, wurde nun Dominic von Burg (RRC Nordwest) von Swiss Olympic definitiv zur Nachwuchsolympiade im türkischen Trabzon aufgeboten. Damit hat der Strassenfahrer sein Saisonziel erreicht und ein Traum geht in Erfüllung.
Die Nachwuchsolympiade EYOF ist das Grösste, was ein Nachwuchsathlet in er U17-Kategorie erreichen kann. Dominic wird nun alles daran setzen, dass er an der Olympiade vom 24. – 29. Juli beim Zeitfahren, dem Kriterium und dem Strassenrennen seine Selektion mit guten Resultaten rechtfertigen kann. Er wird bei allen 3 Rennen eingesetzt.
Der junge Dominic von Burg ist der erste Radsportler aus der Nordwestschweiz, der seit Bestehen der Nachwuchsolympiade (1991) an diesem Grossanlass teilnehmen kann.

Das RRZ wünscht ihm viel Glück !!
Wenn ich fit bin, schlägt mich keiner

27.04.11 (Bericht in der bz von Grégory Mathys)
Der 17-jährige Biel-Benkemer Tizian Rausch wird nach drei starken Saisons zurzeit von einem Infekt gebremst. Trotzdem sieht er sich als Favorit bei der Zeitfahr-SM.
Auch wenn sich Tizian Rausch nicht als zukünftigen Bergfloh sieht, gibt es für den Biel-Benkemer nur eine Richtung: steil nach oben. Hinter ihm liegen drei hervorragende Saisons mit dem Vize-Schweizer-Meister-Titel in seiner Paradedisziplin Zeitfahren bei den U19 und der WM-Qualifikation als Höhepunkte des letzten Jahres. Nun muss der 17-Jährige aber seinen ersten Dämpfer verarbeiten. In der Saisonvorbereitung erlitt er einen Infekt, der ihn der Energie beraubt und zu einer mehrwöchigen Trainingspause zwingt, wodurch er unter anderem das Juniorenrennen von Paris–Roubaix verpasste. «Das ist eine neue Situation für mich und mental sehr hart. Aber mein Coach und die Familie helfen mir dabei und sind ein wichtiger Rückhalt», sagt Rausch.
EINE DURCH KRANKHEITEN gestörte Saisonvorbereitung des Zeitfahr-Spezialisten – das erinnert doch an einen ganz Grossen der Szene, nämlich Fabian Cancellara. Der Berner litt im Frühjahr 2009 ebenfalls unter gesundheitlichen Problemen, kämpfte sich zurück und wurde dann sowohl Schweizer-, wie auch Weltmeister. Ein gutes Omen, will doch auch Rausch im Juni ganz zuoberst auf dem nationalen Podest stehen und die WM im September ist sein zweites grosses Ziel. «Erfolg motiviert mich enorm. Ich lebe hauptsächlich für den Radsport, so viel Zeit investiere ich aber nur, wenn ich auch wirklich gut bin», erklärt er seine Motivation.
DER EHRGEIZ SOLL IHN zu den Profis und an eine Tour de France bringen. Schliesslich war es diese Rundfahrt und ihr Dominator, welche ihn zu seinem Sport brachten: «Die goldenen Zeiten von Lance Armstrong haben mich sehr beeindruckt. Danach habe ich mir übers Internet ein Team gesucht, wo ich mitfahren könnte.» Weniger begeistert ist der Teenager von denjenigen Profifahrern, welche regelmässig wegen Dopings in den Schlagzeilen sind. «Wie sich die vollpumpen, ist doch einfach nur traurig; und dann geben sie es nicht einmal zu», enerviert er sich, «das schadet dann auch uns bei der Sponsorensuche.»
AUF SEINEM WEG AN die Spitze muss der WMS-Sportklasse-Schüler vor allem im taktischen Bereich noch einiges lernen und gleichzeitig seine Schauspieler-Qualitäten ausbauen: «Wenn deine körperliche Anstrengung nicht sichtbar ist, kannst du die Gegner ziemlich verwirren. » Dies gilt vor allem für die «normalen» Rennen in einem grossen Feld, im Zeitfahren gewinnt dagegen meist der körperlich und mental Stärkste, «und mich alleine quälen, kann ich eigentlich sehr gut.» Sagts und zeigt sich – ganz wie Cancellara – selbstbewusst im Hinblick auf die Schweizer Meisterschaft: «Wenn ich fit bin, schlägt mich keiner.»
Ein Spätzünder im Aufstieg

Der Laufner Patric Kottmann schaffte letzte Saison den Sprung in die Elite und träumt jetzt von einer Teilnahme an der Tour de Suisse. von Grégory Mathys (Bericht in der bz vom 31. März 2011)
Patric Kottmann ist ein veritabler Spätzünder. Der Laufner nimmt dieses Jahr seine erste Saison bei der Elite unter die Räder – und dies mit stolzen 27 Jahren. Erst vor vier Jahren trat er einem Verein bei, sammelte erste Erfahrungen bei Bike-Marathons und wechselte auf 2009 hin zu den Strassen-Rennfahrern. Letztes Jahr belegte Kottmann den dritten Platz in der Amateur-Gesamtwertung und schaffte die Elite-Qualifikation. «Ich bereue es schon ein bisschen, erst so spät angefangen zu haben», gibt er unumwunden zu, «mit meiner aktuellen Situation bin ich aber trotzdem ganz zufrieden.»
Der Kopf und die Taktik
Kottmann ist Inhaber von zwei Bachelor-Diplomen (Sportwissenschaft und Wirtschaft), arbeitet zu 60% im Büro des Familienbetriebs und widmet sich daneben dem Sport. Er fährt für das Team «Groupe Sportif Rufalex», trainiert aber hauptsächlich im Regionalen Radsportzentrum Nordwest unter Thomas Rentsch. Er war es auch, der Kottmann die Strasse schmackhaft machte. «Mir gefällt vor allem, dass – im Gegensatz zu Bikerennen – nicht unbedingt derjenige mit den besten Beinen gewinnt. Auf der Strasse ist der Kopf viel entscheidender, die Rennen sind taktisch anspruchsvoller und daher auch interessanter», erklärt er den Wechsel. Ende Saison will Kottmann unter den besten 20 klassiert sein und hofft an den Schweizer Meisterschaften im Zeitfahren in die Top 15 zu fahren. «Ich muss mir mit meinem Alter ja hohe Ziele setzen», sagt er schmunzelnd. Schliesslich hat er noch den Traum, an einer Tour de Suisse starten zu können, wozu er aber in ein Team aufgenommen werden müsste, das Rennen eine Stufe höher fahren kann.
Dies wird äusserst schwierig, zumal neben guten Leistungen die richtigen Beziehungen und natürlich auch das Alter eine Rolle spielen. «Ich sage nicht, mein Ziel ist es noch Profi zu werden, ich rede nicht einfach ins Blaue», meint er. «Zudem stehe ich auch schon ziemlich im Leben und muss Geld verdienen, um etwa die Miete bezahlen zu können.»
Hoffen auf das vierte Jahr
Deshalb wird Kottmann im September wieder Bilanz ziehen, alle Optionen genau abwägen und sich fragen, wohin er auf seiner sportlichen Reise noch gehen will. «Der Sport gibt mir sehr viel, ich profitiere in jedem Lebensbereich davon. Aber andererseits muss ich deswegen auch auf sehr vieles verzichten.»
Der Trainingsaufwand beläuft sich inklusive Krafttraining auf etwa zwanzig Stunden in der Woche, zudem steht im Sommer fast jedes Wochenende ein Rennen an. Dass er aber schon dieses Jahr einen Schlussstrich zieht, ist nicht zu erwarten: «Ich bin jetzt in der dritten Saison und es heisst, dass die Vierte in der Regel die Beste ist», erläutert er. Man darf also gespannt sein.
Sensationelle Saisonbilanz der Strassenfahrer des RRZ goldwurst.ch Nordwest
1.10.10 (tr) 59 nationale Podestplätze für Athletinnen und Athleten des RRZ goldwurst.ch Nordwest / RRC Nordwest in der Kategorie U17 bis Elite in der Saison 2010 !
• 59 nationale Podestplätze
• 21 nationale Siege
• 11 Athleten in den nationalen Top Ten
• 2 WM-Teilnahmen
• 1 EM-Teilnahme
• 1 SM-Titel
• 1 Vize-SM-Titel
• 4 Elitequalifikationen
Adrian Wagner gewinnt in Montreux
30.9.10 (tr) Adrian Wagner gewinnt das allerletzte Rennen der Saison in der Schweiz
Adrian Wagner, der Newcomer des Jahres 2010 im RRZ goldwurst.ch Nordwest, schloss seine rundum gelungene Saison mit einem klaren Sieg beim Kriterium in Montreux ab. Der U17 Fahrer fuhr damit zum siebten Mal in diesem Jahr an einem nationalen Rennen aufs Podest und sicherte sich auch gleich den zweiten Platz im nationalen Jahresklassement von Swiss Cycling. Ebenfalls eine gute Leistung zeigte in Montreux Valentin Fiechter, welcher in der selben Kategorie Achter wurde.
Grossartiger Karriereabschluss von Strassenprofi Hubert Schwab
27.9.10 (tr) Hubert Schwab durchlief im RRC Nordwest die U23-/Elite- und Profikarriere. Schritt für Schritt wurden die Erfolge grösser und bedeutender. Lohn war die Aufnahme ins Pro-Tour Team Quick Step, in welchem er 4 Jahre lang fuhr.
Nun konnte er seine glänzende Karriere an der nationalen Gäu-Rundfahrt mit einem Sieg in der Region abschliessen. Das Rennen wurde auf den letzten gut 10 Kilometern entschieden, welche zuerst nach Bärenwil und dann auf den Allerheiligenberg hinauf führten. Zusammen mit Vorjahressieger Raymond Künzli konnte sich Schwab gleich zu Beginn der Steigung deutlich vom Rest des Feldes absetzen. Künzli war ein starker Gegner, doch mit seiner taktischen Erfahrung gelang es dem Baselbieter, sich um wenige Sekunden abzusetzen und sein letztes Strassenrennen solo für sich zu entscheiden.
Der Radrennclub Nordwest dankt dem aussergewöhnlichen Athleten für die vielen Highlights, welche er über all die Jahre hinweg zusammen mit dem Club erarbeitet und herausgefahren hat und welche auch gemeinsam gefeiert werden durften. Der Verein wünscht Hubi alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg, wo nun Ausbildung/Beruf und Familie in den Vordergrund treten sollen. Dass er dem Radsport nicht ganz den Rücken zukehrt und sich künftig auch in der Betreuung von Athleten engagieren will, ist eine sehr erfreuliche Entscheidung von Schwab.
Luxemburg die vierte grosse Rundfahrt des RRZ in diesem Jahr
27.9.10 (tr) Das RRZ war mit einer Mannschaft an einer der grössten U17-Rundfahrten am Start: Das Critérium Européen des Jeunes in Luxemburg. Die jungen Athleten konnten dort viele wichtige Erfahrungen für die Zukunft sammeln. Es war für sie ein einmaliges Erlebnis.
Damit kann das RRZ auf die Beschickung von 4 grossen Rundfahrten im Ausland zurückblicken:
• Tour du Jura für Amateur-, U23- und Elitefahrer in Frankreich
• Tour de la Côte d’Or für Amateur-, U23- und Elitefahrer in Frankreich
• Internationale Rothaus-Regio-Tour für U19 in Deutschland
• Critérium Européen des Jeunes für U17 in Luxemburg
Kein anderes Zentrum und kein anderer Verein in der Schweiz setzt sich so vielseitig für seine Athleten ein.
Selektion von Emilie Aubry für WM in Melbourne
24.8.10 (tr) Emilie Aubry vetritt die Schweiz an der WM in Australien
Die Strassen Schweizermeisterin Emilie Aubry vom RRC Nordwest darf als weiteren Saisonhöhepunkt an der Strassenweltmeisterschaft in Melbourne (Australien) vom 29. September bis 3. Oktober teilnehmen. Die im RRZ goldwurst.ch Nordwest trainierende Jurassierin wird die Schweiz zusammen mit Patricia Schwager, Jennifer Hohl und Doris Schweizer vertreten. 
Das RRZ wünscht ihr viel Glück !!
Daumen drücken für die Weltmeisterschaften
5.8.10 (tr) Gleich 2 WM Teilnehmer des RRC Nordwest im Einsatz
In diesen Tagen nehmen mit Tizian Rausch und Friedrich Dähler gleich 2 Rennfahrer des RRC Nordwest an den Weltmeisterschaften teil.
Während Tizian Rausch bereits am Freitag, den 6. August im italienischen Offida das Weltmeisterschaftsrennen im Zeitfahren der Junioren bestreitet, steht Friedrich Dähler am Sonntag, den 8. August an der Marathonweltmeisterschaft der Biker am Start.
Beide Athleten sind in bester Verfassung und zuversichtlich, eine gute Plazierung zu erreichen. Für Friedrich ist es nach 2009 die zweite WM-Teilnahme. Bei der Premiere im letzten Jahr lief noch nicht alles nach Wunsch und so will der Routinier auf dem Bike an diesem Wochenende zeigen, was wirklich in ihm steckt.
Tizian darf zum ersten Mal an Welttitelkämpfen teilnehmen. Obwohl er dem jüngeren Jahrgang angehört, steigt er mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen ins Rennen. Die letzten Rennen und Tests in der Schweiz zeigten, dass er im Augenblick national gar auf Eliteniveau um den Sieg mitreden kann. Was dies international bei den Junioren Wert ist, werden wir bald wissen.
Das RRZ wünscht beiden Athleten viel Glück und ein Rennen, bei dem sie ihr Potential optimal ausschöpfen können!
Emilie Aubry vertritt die Schweiz an der EM in Ankara
7.7.10 (tr) Nachdem Emilie Aubry vom RRZ goldwurst.ch Nordwest vor 10 Tagen Elite Schweizermeisterin wurde, kann sie sich heute über die definitive Selektion für die U23-Europameisterschaften in Ankara freuen.
Aubry wird die Schweiz vom 15. bis 18 Juli sowohl im Strassenrennen als auch im Zeitfahren vertreten dürfen. (Internetseite Veranstalter)
Nach der Selektion von Tizian Rausch an die Junioren-WM ist dies die zweite Berufung eines Mitgliedes des RRC Nordwest an internationale Titelkämpfe in diesem Jahr.
Emilie Aubry ist neue Schweizermeisterin

26.06.10 - (tr) Die in Basel wohnhafte Emilie Aubry, welche vom RRZ goldwurst.ch Nordwest trainiert wird und dem internationalen Cérvelo Test-Team angehört, konnte in Kriegstetten den grössten Triumph ihrer bisherigen Radsportkarriere feiern.
Noch am Mittwoch musste Emilie Aubry mit dem siebten Rang im Zeitfahren eine Enttäuschung verarbeiten. Sie hätte eigentlich eine Medaille erwartet. Doch die im RRC Nordwest Reigoldswil "gross gewordene" Aubry steckte die Niederlage weg und konzentrierte die ganze Energie auf das Strassenrennen vom Samstag. Während langen Phasen des Rennens über 118 Kilometer neutralisierten die nationalen Eliteteams Aubry und ihre Teamkollegin vom Cérvelo Test-Team.
Doch eine Runde vor Schluss konnte sich Aubry mit 2 Konkurrentinnen vom Rest des Feldes absetzen. Eine Medaille schien bereits auf sicher zu sein. Nur welche? Insbesondere mit Pascale Schnider war eine starke Sprinterin in der Spitzengruppe. Die Basler Pharmaziestudentin trat in der Tat etwas langsamer an als ihre Konkurrentin. Doris Schweizer hingegen verlor bereits in der ersten Sprintphase die Chance auf den Titel. Aubry schien bereits Zweite zu werden, doch sie kämpfte sich immer näher an Pascale Schnider heran, und holte diese praktisch auf der Ziellinie ein.
Der Fotofinish musste über Titel und zweiten Platz entscheiden. Aubry freute sich riesig, als endlich die Jury das Verdikt verkündete. Der Sieg ging hauchdünn an die Nordwestschweizerin.
Kurz darauf kam es zum Sprint des Feldes, in welchem Diana Rast vorne mitfuhr. Die Ex-Schweizer Meisterin aus dem Jahr 2000 wurde 10 Jahre nach ihrem Titel gute Zehnte.
Bilder vom Rennen im Fotoalbum
Tizian Rausch ist Vize-Schweizermeister im Zeitfahren

23.06.10 - (tr) Erstjahrjunior Tizian Rausch vom RRZ goldwurst.ch Nordwest sorgte an der Schweizermeisterschaft im Einzelzeitfahren einmal mehr für ein Topresultat in seiner Paradedisziplin.
Mit dem Gewinn des Vize-Schweizermeister Titels konnte er seine WM-Selektion klar bestätigen. Das Rennen führte bei viel Wind über 21.7 Kilometer. Der Biel-Benkener ging sein Rennen sehr rhythmisch und konzentriert an. Als er bei halber Distanz mit Felix Baur einen weiteren WM-Teilnehmer vor sich sah, intensivierte er nochmals das Tempo, um den "Hasen" einzuholen, was auch gelang. Danach musste er der Tempoverschärfung einen Moment Tribut zollen und die Pace ein wenig reduzieren. Doch in Richtung Ziel war er mit Rückenwind zeitweise gar mit annähernd 70 Kilometern pro Stunde unterwegs und konnte so mit wenig Rückstand auf den Berner Gabriel Chavanne einen tollen zweiten Platz feiern.
Die restlichen Konkurrenten lagen bereits deutlich hinter dem Duo, welches die Schweiz an der WM in Offida (IT) (Internetseite Veranstalter) vertreten wird.

















